Leserbrief von Niels

09:24 09.08.2009 von Niels Haberlandt

In den vergangenen Wochen waren zwei ausländische Jugendgruppen Gäste der Stadtsportjugend und des Vereins Ra´anana e.V.. Vom 15.07. bis 29.07.2009 besuchte uns eine 20-köpfige israelische Jugendgruppe und gleich im Anschluss eine japanische Delegation bestehend aus 6 Jugendlichen, die bis zum 07.08.2009 in der Havelstadt Brandenburg weilte. In  der kompletten Zeit wurden beide Gruppen von insgesamt 26 deutschen Jugendlichen begleitet.
Durch das Treiben von Sport als Methode für das interkulturelle Lernen, erlebten die drei Nationen einen lebendigen Austausch, kommunizierten intensiv und schlossen Freundschaften, die hoffentlich Bestand haben werden. Die Brandenburger zeigten den ausländischen Jugendlichen innerhalb des Programms die Stadt Brandenburg, machten Ausflüge u.a. nach Dresden, Potsdam, Prag und Berlin und tauschten sich bei den Diskussionen über verschiedene aktuelle Themen intensiv aus. Hierbei stand folgende Thematik im Mittelpunkt der Debatten: „21. Jahrhundert – was können wir für unsere Gemeinde, für die Schule und im Verein bewirken?“.
Außerhalb des Programms bekamen die Gäste einen intimen Einblick in das deutsche Familienleben. Alle Jugendlichen waren in freundlichen Brandenburger-Gastfamilien untergebracht. Hier gilt mein besonderer Dank an alle, die ihr Heim für diesen Zeitraum öffneten und somit, als Bestandteil des Konzeptes der Jugendbegegnungen, diese so wertvoll für unsere Besucher machten. Die in den zwei Wochen gezeigte Bereitschaft sich mit Zeit, Kraft und auch Geld zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Die Herzlichkeit der Familien trug zum Erfolg in erheblichem Maße bei.
Dank gilt überdies allen beteiligten ehrenamtlichen Helfern, der PSG Dynamo Brandenburg, dem von Saldern Gymnasium, dem „Gördener Alleetreff“ und dem ASC Brandenburg 03. Auch der Stadt Brandenburg möchte ich meinen Dank für die geleistete Unterstützung aussprechen. Besonders ist den Hauptakteuren - nämlich allen Brandenburger-Jugendlichen - zu danken. Diese entwickelten viele eigene Ideen, waren sehr kreativ beim Erfahrungsaustausch und organisierten die Abendgestaltung selbstständig. Eine ganz besondere Erfahrung, an die man sich gern erinnert, dürfte es für alle Beteiligten gewesen sein.
Ich hoffe die entstandenen Kontakte werden aufrechterhalten. Die gemachten Erfahrungen sollen Grundstein für weitere „interkulturelle Eindrücke“ sein. Intensiver direkter Kontakt mit anderen ausländischen Menschen und damit mit anderen Kulturen, hilft Vorurteile abzubauen, den eigenen Horizont zu erweitern und dadurch ein besseres Verständnis für „das  Fremde“ zu erlangen. Sport in seinen Varianten, ist ein geeignetes Mittel, diesen Lernprozess bei jungen Menschen zu befördern. Deshalb wird es sicher auch zukünftig bei der Stadtsportjugend und beim Verein Ra´anana e.V. internationale Sport-Projekte geben.
Soviel vorab: einen Gegenbesuch in Ra´ananna/Israel wird es schon im Oktober 2009 geben.
Niels Haberlandt
Organisation

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